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Kartoffeln für Kinder – Karlo Kartoffel erklärt die tolle Knolle

  • 17. Sept. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Juli

Heute lernst du Karlo Kartoffel kennen. Karlo ist der Koch im Knabbergarten. Mit viel Kreativität und immer neuen Ideen zaubert er leckere Gerichte für alle Bewohner.

Heute hat Karlo eine ganz besondere Überraschung vorbereitet.

„Aus einer einzigen Kartoffel kann man unglaublich viele verschiedene Gerichte machen“, sagt er begeistert.

Gemeinsam mit Karlo erfährst du, wie Kartoffeln wachsen, warum sie unter der Erde entstehen und weshalb sie zu den wichtigsten Gemüsesorten der Welt gehören.

Los geht's!


Karlo Kartoffel der fröhliche Koch aus dem Knabbergarten

Karlo Kartoffel


Frische Kartoffeln liegen nebeneinander

Kartoffeln


Steckbrief

Eigenschaft

Information

Deutscher Name

Kartoffel

Botanischer Name

Solanum tuberosum

Pflanzenart

Knollenpflanze

Herkunft

Südamerika

Farbe

Gelb, braun, rot, violett oder blau – je nach Sorte

Geschmack

Mild und leicht nussig

Essbarer Teil

Knolle

Erntezeit in Deutschland

Juni bis Oktober

Besonderheit

Kartoffeln wachsen als Knollen unter der Erde.

Heldengeschichte

Aus der Küche des Knabbergartens duftet es herrlich.

Karlo Kartoffel rührt fröhlich in einem großen Topf.

„Heute probiere ich wieder ein neues Rezept aus!“, sagt er mit einem Lächeln.

Nach und nach kommen die anderen Helden neugierig vorbei.

„Was kochst du heute?“, fragen sie.

„Lasst euch überraschen“, antwortet Karlo. „Aber zuerst zeige ich euch, wo Kartoffeln eigentlich wachsen.“

Gemeinsam gehen sie zu einem Kartoffelbeet.

„Viele denken, Kartoffeln wachsen wie Äpfel an einem Baum“, erklärt Karlo schmunzelnd. „Dabei verstecken sie sich unter der Erde.“

Neugierig beginnen alle gemeinsam zu graben und entdecken die Kartoffelknollen.


So wachsen Kartoffeln

Kartoffeln wachsen unter der Erde.

Aus einer Pflanzkartoffel entstehen Wurzeln und grüne Triebe.

Unter der Erde bilden sich an den unterirdischen Sprossen neue Knollen. Diese speichern Nährstoffe für die Pflanze.

Über der Erde wachsen grüne Blätter und später weiße, rosafarbene oder violette Blüten.

Wenn das Kraut verwelkt ist, sind die Kartoffeln meist reif und können geerntet werden.

Kartoffeln wachsen am besten auf lockeren Böden und an sonnigen Standorten.


Warum sind Kartoffeln gesund?

Kartoffeln gehören zu einer abwechslungsreichen Ernährung und enthalten viele wichtige Nährstoffe.


Dazu gehören unter anderem:

  • Kohlenhydrate als Energielieferant

  • Ballaststoffe

  • Vitamin C

  • Vitamin B6

  • Kalium


Gekochte Kartoffeln bestehen außerdem zu einem großen Teil aus Wasser und machen angenehm satt.

Entscheidend für den Nährwert ist auch die Zubereitung. Gekochte oder gedämpfte Kartoffeln unterscheiden sich von stark verarbeiteten Kartoffelprodukten.


7 spannende Entdecker-Fakten

  1. 🥔 Kartoffeln wachsen unter der Erde.

    Die essbaren Knollen entwickeln sich an unterirdischen Sprossen der Pflanze.


  2. 🌸 Kartoffelpflanzen blühen.

    Je nach Sorte erscheinen weiße, rosa, violette oder hellblaue Blüten.


  3. 🌍 Es gibt Tausende Kartoffelsorten.

    Sie unterscheiden sich in Farbe, Form, Geschmack und Kocheigenschaften.


  4. 🌈 Kartoffeln sind nicht immer braun.

    Es gibt Sorten mit gelber, roter, blauer oder violetter Schale und sogar farbigem Fruchtfleisch.


  5. 🌱 Aus einer Kartoffel wachsen viele neue Kartoffeln.

    Eine einzige Pflanzkartoffel kann mehrere neue Knollen hervorbringen.


  6. ☀️ Kartoffeln mögen Sonne.

    Sie wachsen besonders gut auf lockeren Böden mit ausreichend Licht und Wasser.


  7. 🥔 Kartoffeln gehören botanisch zu den Nachtschattengewächsen.

    Sie sind mit Tomaten, Paprika und Auberginen verwandt.


Kann man alles essen?

Bei der Kartoffel wird die Knolle gegessen.

Die grünen Pflanzenteile, die Beeren und grüne Kartoffeln werden nicht gegessen, da sie größere Mengen des natürlichen Stoffes Solanin enthalten können.

Vor der Zubereitung werden Kartoffeln gewaschen. Je nach Gericht werden sie geschält oder mit Schale gegart.


Saison

Frühkartoffeln werden in Deutschland ab Juni geerntet.

Die meisten Speisekartoffeln werden von August bis Oktober geerntet und anschließend eingelagert. Deshalb sind heimische Kartoffeln fast das ganze Jahr erhältlich.


Was kann man daraus machen?

Kartoffeln gehören zu den vielseitigsten Lebensmitteln überhaupt.


Zum Beispiel:

  • 🥔 Salzkartoffeln

  • 🥣 Kartoffelsuppe

  • 🥔 Kartoffelpüree

  • 🥗 Kartoffelsalat

  • 🔥 Ofenkartoffeln

  • 🍟 Pommes

  • 🥞 Kartoffelpuffer

  • 🥟 Klöße oder Knödel

  • 🧀 Kartoffelgratin

  • 🥘 Bratkartoffeln

Je nach Sorte eignen sich Kartoffeln besser zum Kochen, Braten oder Backen.


Entdecker-Mission

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Darin erwarten dich spannende Fragen, kleine Aufgaben und viel Platz zum Beobachten, Entdecken und Mitmachen.

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Frag Karlo


Wie wachsen Kartoffeln?

Kartoffeln wachsen unter der Erde. Aus einer Pflanzkartoffel entstehen neue Triebe und unterirdische Knollen, die später geerntet werden.

Ja. Kartoffeln werden in der Küche als Gemüse verwendet. Botanisch handelt es sich um die Knollen einer Pflanze.

Die Pflanze speichert in ihren Knollen Energie und Nährstoffe. Diese entwickeln sich geschützt unter der Erde.

Kartoffeln enthalten unter anderem Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamin C, Vitamin B6 und Kalium. Sie gehören zu einer abwechslungsreichen Ernährung.

Grüne Kartoffeln können größere Mengen des natürlichen Stoffes Solanin enthalten. Deshalb sollten grüne Stellen großzügig entfernt oder die Kartoffel nicht verwendet werden.

Rohe Kartoffeln werden normalerweise nicht gegessen. Sie schmecken nicht nur anders als gekochte Kartoffeln, sondern enthalten auch mehr schwer verdauliche Stärke.

Die Sorten unterscheiden sich im Stärkegehalt. Festkochende Kartoffeln bleiben beim Kochen besser in Form, mehligkochende werden lockerer und eignen sich gut für Püree oder Suppen.

Ja. Kartoffeln lassen sich gut im Garten, Hochbeet oder sogar in großen Pflanzsäcken anbauen. Nach einigen Monaten können die Knollen geerntet werden.

Wenn Kartoffeln länger gelagert werden, beginnen sie auszutreiben. Stark gekeimte oder grüne Kartoffeln sollten nicht mehr verwendet werden.

Nein. Trotz ihres Namens gehört die Süßkartoffel zu einer anderen Pflanzenfamilie. Sie ist nicht eng mit der Kartoffel verwandt.

 

Hinweis: Alle Informationen auf dieser Heldenseite wurden nach bestem Wissen und anhand vertrauenswürdiger Quellen sorgfältig recherchiert und kindgerecht aufbereitet. Trotz größter Sorgfalt können sich wissenschaftliche Erkenntnisse oder allgemeine Informationen im Laufe der Zeit ändern.

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